In dieser Kategorie liegt das Augenmerk des Richters ausschließlich auf dem Spieler. Nur dieser wird bewertet!

Schwierigkeit (Difficulty)

Es werden sowohl Versuche als auch abgeschlossene Tricks bewertet. Das Risiko der Tricks muss dabei berücksichtigt werden. Ein Versuch, der beinahe gefangen wurde, wird besser bewertet als ein Fehlversuch, sollte jedoch etwas schlechter bewertet werden als ein Catch. 

Einflussfaktoren:

  1. Aneinanderreihung (consecutivity): Aneinandergereihte Tricks erhalten eine bessere Bewertung als Kombinationen mit Abbrüchen und/oder Pausen
  2. Technische Herausforderung: Braucht man für den Trick fortgeschrittenes, technisches Können? Muss der Umgang mit der Scheibe besonders präzise sein?
  3. Physische Herausforderung: Muss man für den Trick besondere physische Fähigkeiten besitzen (Körperkontrolle, Beweglichkeit, Stärke). Beispiele: Spieler muss den Körper verdrehen, eingeschränkter körperlicher Spielraum…
  4. Dauer des kritischen Moments: Erkennen, ob die technische und/oder physische Herausforderung durch schnellere oder langsamere Ausführung erhöht wird. Beispiel: Zeit, in der die Scheibe beim Trick nicht gesehen wird (blind moves).
  5. Komplexität und Timing von Co-Ops: Gemeinsam ausgeführte Tricks erfordern genaueres Timing und sind bedeutend schwieriger als die gleichen Tricks, die nur vom Hund gezeigt werden.

 

Präsentation 1 (sportyness, style)

  • Sportlichkeit
  1. Wie bewegt sich der Mensch auf dem Spielfeld
    1. akrobatisch vs. träge
    2. muß der Hund die ganze Arbeit erledigen vs. bewegt sich auch der Mensch?
  2. Nutzt er das gesamte Spielfeld aus vs. spielt er nur Kurzdistanzen?

Es wird als unsportlich angesehen, wenn man z.B. nur Kurzdistanzen auf 3x3 Metern spielt

  • Style

Authenzität, Ausdruck, Stil des Spielers während der Routine: Beinhaltete die verschiedenen Techniken und Arten der Bewegung (kontrollierte, komplexe Körperbewegungen, Anschlagen der Scheibe (Brushing), schnelle Frequenzen, verwenden der Füße oder anderer Körperteile).

 

Präsentation 2 (showmanship, musictiming)

  • Showmanship

Im Bereich Showmanship wird bewertet ob und in welcher Form der Mensch das Publikum animiert, motiviert und mit ihm interagiert.

  1. Erkennt man an seiner Körperhaltung das er sich den Zuschauern zuwendet und präsentiert vs. wendet er sich eher ab und spielt eher in sich gekehrt.
  2. Auch das besondere Präsentieren von abgeschlossenen Tricks oder das Anfeueren des Vierbeiners beispeilsweise beim Distancecatch wirkt sich positiv auf die Showmanship aus.

 

  • Musictiming

In der Kategorie Musictiming wird bewertet, wie das Team zu der Musik spielt.

  1. Dabei geht es nicht darum ob die Musik einem persönlich gefällt, sondern ob das Team die Performance auf die Musik anpasst. Die Geschwindigkeit der Musik und die Geschwindigkeit der Bewegungsabläufe sollten harmonieren.
  2. Routines, die besondere Musik Highlights, wie zum Beispiel mit einem exakten Catch betonen, sollten besser bewertet werden wie solche, die keinerlei Beziehung erkennen lassen.

 

Vielfältigkeit (Variety)

Die Vielfalt drückt aus, wie gut die unterschiedlichen Wurf-, und Trickvarianten präsentiert und ausführt werden.

  1. Tricks sollen sich nicht ständig wiederholen
  2. möglichst abwechslungsreiches Spiel mit unterschiedlichen Ideen, Kombinationen und Wurfvarianten



Sicherheit (Safety)

Besonders Augenmerk wird auf die Sicherheit gelegt, denn hier geht es um das sichere Spiel für den Teampartner Hund. Hat der Werfer ein gutes und sicheres Wurfvermögen so hat der Hund immer eine optimale Chance an die Scheibe zu kommen.

Es wird von 10 Punkten ABWÄRTS gewertet, d.h. es werden Punkte für unsauberes Spielen abgezogen (schlechte Landungen, wiederholte zu hohe Körperabsprünge....)